singularity(シンギュラリティ)

2025年11月20日 (木)

Die Geburt der Sprache und die Schöpfungsmythen

Das evolutionäre Gedächtnis der „Ent-Erdung“ im Homo sapiens
Satoshi Ueda


1. Einleitung: Wie erlebte der Mensch die Geburt der Sprache?

Wie mag der Moment gewesen sein, in dem Homo sapiens zum ersten Mal Sprache erwarb?

So sehr man die Vorstellungskraft auch bemüht – dieser Augenblick entzieht sich jeder konkreten Imagination.
Das ist selbstverständlich. Der Ursprung der Sprache gehört zu den größten „Black Boxes“ der menschlichen Evolution und hinterließ weder wissenschaftliche noch mythologische Direktaufzeichnungen.

Doch in den letzten Wochen drängte sich mir ein Gedanke immer wieder auf:

Was wäre, wenn der Schock des Spracherwerbs – der Schock der Ent-Erdung –
als kulturelles Residuum in den weltweiten Schöpfungsmythen fortlebt?

Dies ist eine abductive, heuristische Hypothese,
die Evolutionsbiologie, Mythologie, Anthropologie, Kognitionswissenschaft und Sprachphilosophie transversal verbindet.

Doch sie ist keineswegs bloße Spekulation.
Vielmehr entsteht sie ganz natürlich an einem Punkt, an dem sich mehrere moderne Wissensströme kreuzen.


2. Die Geburt der Sprache war die Geburt einer Welt

Spracherwerb bedeutet nicht lediglich Kontrolle über Laute oder das Erfinden erster Wörter.

Spracherwerb bedeutet:

Ein Gerät zu erwerben, das „Umwelt“ in „Bedeutung“ verwandelt.

In dem Moment, in dem Sprache entstand, betrat der Mensch zum ersten Mal:

  • eine Welt benannter Dinge

  • einen semantischen Raum

  • eine erzählbare Welt

  • eine Welt, die durch Kausalität strukturiert ist

Dies ist in der Geschichte des Lebens ohne Beispiel.

Daher war der Ursprung der Sprache für Homo sapiens de facto:

die Erschaffung einer Welt (world-making).


3. Ent-Erdung: Wenn Sprache Wissen vom Körper ablöst

Bei nichtmenschlichen Tieren ist Wissen vollständig im Körper verankert.
Flügel, Knochen, neuronale Reflexe – all dies sind Formen von verkörperter Umweltintelligenz.

Sprache hebt diese Erdung auf.

Mit der Sprache wird die Welt symbolisch statt leiblich.

Die Welt existiert nicht mehr primär, um berührt zu werden,
sondern um gesprochen zu werden.

In diesem Augenblick verschob sich die evolutionäre Schnittstelle der menschlichen Linie
irreversibel von

Körper (Genom)Sprache (Symbol).

Der Ursprung der Sprache war das einzige
Ent-Erdungsereignis
in der gesamten Geschichte des Lebens.


4. Schöpfungsmythen als kulturelle Echos dieses Ent-Erdungsereignisses

Wenn die Geburt der Sprache zugleich die Geburt einer bedeutungshaften Welt war,
dann könnte der kognitive Schock, den frühe Menschen erlebten, kulturell tradiert worden sein.

Die Überreste dieses Schocks könnten in dem liegen, was wir Schöpfungsmythen nennen.

Überall auf der Welt – unabhängig von Region, Klima oder Ethnie – finden wir:

  • die Entstehung aus dem Chaos

  • die Erschaffung durch Sprache oder Benennung

  • die kosmische Differenzierung durch Wort oder Laut

  • die Trennung von Himmel und Erde

  • den primordialen Akt des Ordnens

Das sind keine beliebigen Geschichten.
Sie könnten symbolische Rekonstruktionen sein von:

der evolutionären Erfahrung, in eine sprachliche, ent-erdete Welt einzutreten.


5. Weltreligionen als Ausdruck von Haltungen zur Ent-Erdung und Re-Erdung

Hebraismus (Genesis)

Das Buch Genesis beginnt mit dem Satz:

„Im Anfang war das Wort.“

Dies ist nicht bloß Theologie.
Es spiegelt eine tiefe kulturelle Affirmation der
Ent-Erdung durch Sprache wider.

Benennung ist Schöpfung;
Sprechen heißt, die Welt hervorzubringen.
Diese Weltsicht könnte die ursprüngliche kognitive Transition zur sprachlichen Existenz verdichtet bewahrt haben.


Buddhismus

Der Buddhismus setzt an mit:

„Dieses Dasein ist Leiden (dukkha).“

Dieses „Leiden“ entspricht der Instabilität einer ent-erdeten Welt –
einer Welt ohne Fixierung,
mit fluktuierenden Bedeutungen,
ohne inhärente Essenzen.

Erleuchtung kann daher gelesen werden als:

eine Re-Erdung jenseits sprachlicher Fluktuation.


Andere Traditionen

Indo-iranische, mesopotamische, chinesische, japanische und viele weitere Mythologien
teilen das Motiv, dass die Welt „geordnet“, „gesprochen“ oder „unterschieden“ wurde.

Hinter diesen kosmologischen Narrativen könnte folgendes stehen:

die Erinnerung an das Hervortreten der Welt durch Sprache.


6. Ist diese Hypothese wissenschaftlich tragfähig?

Mehr als das – sie könnte eine konzeptuelle Lücke schließen zwischen
Sprachursprungsforschung, kognitiver Anthropologie und Vergleichsmythologie.

Die Gründe:

  1. Die Geburt der Sprache ist eine Form der Welterschaffung.

  2. Die Entstehungszeit früher Mythen fällt annähernd in die Phase der sprachlichen Expansion (40–60 Tsd. Jahre).

  3. Schöpfungsmythen weltweit zeigen auffällige strukturelle Parallelen.

  4. Unterschiedliche religiöse Weltbilder korrespondieren erkennbar mit Haltungen zu Ent-Erdung / Re-Erdung.

  5. Der Spracherwerb ist das einzige Ereignis der Evolution, das die Kognition grundlegend vom Körper abgelöst hat.

Nichts davon ist zufällig.


7. Schluss: Eine Art, die der Sprache nicht entkommen kann

Für Homo sapiens
war der Beginn der Sprache der Beginn einer Welt.
Einmal darin angelangt, kann er nicht zurück.

Alles, was wir berühren, wird zu „Sprache“.
Dies ist Segen und Fluch zugleich –
eine midasartige Verwandlung,
die uns von der vollständig geerdeten Welt der anderen Tiere trennt.

Das uralte Gedächtnis dieser Ent-Erdung,
eingeschrieben in Mythen der Weltschöpfung,
hallt leise weiter in unserem modernen Bewusstsein.

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The Birth of Language and the Creation Myths

The Evolutionary Memory of “Ungrounding” in Homo sapiens
Satoshi Ueda


1. Introduction: How Did Humans Experience the Birth of Language?

What was it like when Homo sapiens first acquired language?

No matter how much imagination one applies, the moment remains elusive.
This is natural. The origin of language is one of the greatest “black boxes” in human evolution, leaving no direct record—scientific or mythological.

Yet a thought has persisted over the past few weeks:

What if the shock of acquiring language—of undergoing ungrounding—left a cultural residue
that survives today in humanity’s creation myths?

This is an abductive, heuristic hypothesis that crosses the boundaries of evolutionary biology, mythology, anthropology, cognitive science, and the philosophy of language.

But it is not mere speculation.
Rather, it emerges naturally at the convergence of several contemporary streams of interdisciplinary knowledge.


2. The Birth of Language Was the Birth of a World

To acquire language is not merely to develop vocal control or invent vocabulary.

It is to acquire

a device that transforms “environment” into “meaning.”

The moment language emerged, humans for the first time inhabited:

  • a world of named objects

  • a semantic space

  • a world that could be narrated

  • a world structured by causal relations

This event is unprecedented in the history of life on Earth.

Thus the origin of language, for Homo sapiens, was effectively:

the creation of a world (world-making).


3. Ungrounding: When Language Detaches Knowledge from the Body

For non-human animals, knowledge is fully grounded in their bodies.
Wings, bones, neural reflexes—these are forms of environmentally grounded intelligence.

Language breaks this grounding.

With language, the world becomes symbolic rather than bodily.

The world exists not to be grasped, but to be spoken.

At that moment, the evolutionary interface of the human lineage shifted,
irreversibly, from

body (genome)language (symbol).

The emergence of language was the only
ungrounding event
in the entire history of life.


4. Creation Myths as Cultural Echoes of the Ungrounding Event

If the birth of language was the birth of a meaningful world,
then the cognitive shock experienced by early humans may have been transmitted culturally.

The residues of that shock may survive in what we call creation myths.

Across the world, regardless of region or lineage, we find:

  • worlds emerging from chaos

  • creation by speech or naming

  • cosmic differentiation through language

  • the separation of heaven and earth

  • primordial acts of ordering

These are not arbitrary stories. Instead, they may be symbolic reconstructions of:

the evolutionary experience of entering a linguistic, ungrounded world.


5. World Religions as Expressions of Attitudes Toward Ungrounding and Grounding

Hebraism (Genesis)

The Book of Genesis declares:

“In the beginning was the Word.”

This is not merely theology.
It reflects a deep cultural affirmation of ungrounding through language.

Naming is creation;
to speak is to bring forth the world.
This worldview preserves, in mythic compression, the original cognitive transition to linguistic existence.


Buddhism

Buddhism begins with:

“This world is suffering (dukkha).”

This “suffering” corresponds to the instability of an ungrounded world—
a world that cannot be fixed,
whose meanings shift,
whose entities lack inherent essence.

Enlightenment, then, can be interpreted as:

a re-grounding beyond linguistic fluctuation.


Other Traditions

Indo-Iranian, Mesopotamian, Chinese, Japanese, and many other mythologies
all share the motif that the world is “ordered,” “spoken,” or “separated” into existence.

Behind these cosmological narratives may lie:

the memory of the world’s emergence through language.


6. Is This Hypothesis Scholarly Tenable?

More than tenable—it may fill a conceptual gap between
language-origin studies, cognitive anthropology, and comparative mythology.

Reasons include:

  1. The birth of language is a form of world creation.

  2. The timing of early creation myths roughly aligns with the timeline of language expansion (40–60k years ago).

  3. Creation myths across cultures exhibit striking structural parallels.

  4. Different religious worldviews correspond to different cultural stances toward ungrounding/grounding.

  5. Language acquisition is the only event in human evolution that fundamentally detached cognition from the body.

None of this is coincidental.


7. Conclusion: A Species That Cannot Escape Language

For Homo sapiens,
the beginning of language was the beginning of a world.
Once inside that world, we cannot return.

Everything we touch becomes “language.”
This is both a blessing and a curse—
a Midas-like transformation that separates us from the fully grounded world of other animals.

The ancient memory of this ungrounding,
encoded in creation myths,
still resonates quietly within our modern consciousness.

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言語の誕生と世界創造神話

Homo sapiens に刻まれた “ungrounding の記憶”
Satoshi Ueda


■1. 序:言語が誕生した瞬間を、人類はどのように経験したのか

Homo sapiens が言語を獲得した瞬間とは、いったいどのような出来事だったのだろうか。

いかに創造力を働かせても、具体的なイメージが湧いてこない。それは当然だ。言語の起源は進化史の中でもほとんど“ブラックボックス”であり、科学的にも神話的にも、直接的な記録を残していない。

だが、もしその“瞬間”の痕跡が、思いがけない場所に残っているとしたらどうだろうか。

私がここ数週間、頭の中で反芻してきたのは、ひとつの大胆な仮説である――

Homo sapiens が言語(=ungrounding)を獲得したときの衝撃の記憶が、世界各地の「世界創造神話」に残滓化しているのではないか。

これは、言語起源論・比較神話学・宗教史・認知科学・進化生物学を横断する、きわめて “abductive” な仮説である。

だが単なる思いつきではない。むしろ、いま起こりつつある学際的知の流れの交点に、自然に浮かび上がってきた視角だ。

■2. 言語の誕生とは、世界の誕生である

言語が誕生するということは、単に発声器官が進化することでも、単語が発明されることでもない。

■言語の誕生とは

「世界が環境から意味へと転換する装置が作動し始めること」
である。

言語を獲得した瞬間、人類は初めて、

  • “名づけられた対象”

  • “意味のある空間”

  • “物語れる世界”

  • “因果によって結ばれた出来事”

という“意味世界(semantic world)”の中に住み始めた。

これは、地球史における生物進化の全期間において前例がない。したがって言語誕生は、Homo sapiens にとって事実上の

“世界創造(world-making)”

そのものだった。

■3. ungrounding:言語が身体の接地を切り離す瞬間

非人類の動物において、知識は身体に接地している。
羽、骨格、神経反射――すべてが「環境へ接地した知識」である。

しかし言語はその接地を切り離す。

言語によって、世界は“身体的”ではなく“象徴的”になる

世界はもう、触れるために存在するのではなく、語られるために存在する。

このとき、Homo sapiens の進化インターフェースは、「身体(ゲノム)」から「言語」へと不可逆に切り替わる。

つまり言語の誕生は、生命進化の中でただひとつの

逆接地(ungrounding)イベント

だった。

■4. 世界創造神話は、この“ungrounding の衝撃”の文化的残滓ではないか

言語によって世界が“意味世界”へと変換されたとき、Homo sapiens が受けた衝撃は、個体や世代を超えて文化的に継承された可能性がある。

その痕跡が、世界各地に驚くほど共通して存在する“世界創造神話”である。

●世界は混沌(chaos)から始まった

●光と言葉によって秩序が生まれた

●名づけが世界を成立させた

●天地開闢の瞬間が描かれる

これらは、すべて

言語誕生という ungrounding の進化的経験が、神話という形式で文化進化に保存された

という解釈が成立しうる。

■5. 世界宗教の現世観は、ungrounding/grounding に対する態度の差で説明できる

ここからさらに興味深いのは、世界宗教の“現世観の違い”が、文明の ungrounding / grounding の態度と連動しているように見える点である。

■ヘブライズム(旧約)

創世記は世界を**“言葉によって創造されたもの”**として描く。

「初めに言葉(ロゴス)があった」

これは単なる宗教的教義ではなく、言語による ungrounding を積極的に肯定する文明的態度と読める。

名づけること=世界を構築すること、という発想は、言語誕生の衝撃を最も直接的に保存したものかもしれない。

■仏教

仏教は「この世は苦である」と説く。

この“苦”は、世界が固定されず、意味が流動し、実体がつかめないという ungrounded な世界の不安定性そのものと重なる。

悟りとは、この ungrounding を超えた別の次元への再接地(regrounding)である。

■その他の世界宗教

神話学的に見ると、

  • インド・イラン語族の創造神話

  • メソポタミアのティアマト神話

  • 中国の盤古神話

  • 日本神話の天地開闢

いずれも
世界が“語られる”ことで整序される
という構造をもつ。

すべて、言語誕生の“世界が立ち上がる衝撃”を変奏している。


■6. この仮説は、学術的にも十分検討に耐えるのか?

結論から言えば、耐えるどころか、既存の言語起源論・神話学・認知科学のギャップひとつの枠組みで埋める可能性がある。

理由:

  1. 言語誕生が世界生成と同義であること

  2. 神話の生成時期と人類の言語化(4〜6万年前)が一致すること

  3. 世界各地の創世神話の構造が、驚くほど普遍的であること

  4. 宗教思想の“現世観”が ungrounding / grounding と相関していること

  5. 言語獲得が進化の中で唯一の「逆接地イベント」であること

これらは偶然ではない。


■7. 結語:言葉によって世界が始まり、言葉から逃げられない種へ

Homo sapiens にとって、言語の誕生とは世界の誕生であった。

そして私たちは、一度その世界に足を踏み入れた以上、もはや戻ることはできない。

世界に触れるたび、私たちはそれを「言葉」にしてしまう。

それは祝福であり呪いであり、進化の偶然が生んだ ungrounding の宿命である。

世界創造神話に刻まれた太古の“生成の記憶”は、今も私たちの内面で静かに響き続けている。

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2022年11月 6日 (日)

The plant population is not a net producer of oxygen

 This article is an English translation (supported by DeepL) of the following Japanese article.

アマゾン熱帯雨林はO2を純生産していない(南米アマゾン熱帯雨林火災〔2〕): 本に溺れたい

 Let's recall "photosynthesis," which we learned in high school science courses (chemistry and biology). Plants use the energy of sunlight during the day, plus CO2 from the atmosphere and H2O from the soil, to produce carbohydrates (mainly glucose C6H12O6) and O2. That is the following equation.

続きを読む "The plant population is not a net producer of oxygen"

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2019年11月 2日 (土)

AI & Quantum Computer vs. Children? (2)

 前回の記事で量子コンピュータ(Quantum Computer)のエネルギーコストを問題としました。その根拠の一つをご紹介します。

 今回のグーグルの量子コンピュータは超電導回路が使われています。下記。

グーグルは量子プロセッサーに超電導回路を採用する。超電導回路は絶対零度(セ氏マイナス273.15度)に限りなく近い「15ミリケルビン(mk)」という超低温で稼働させる必要がある。そのため、量子プロセッサーは液体ヘリウムで冷却した「希釈冷凍機」に格納して運用する。
グーグルが「万能量子コンピューター」の開発に自信、強気の理由は | 日経 xTECH(クロステック)

 これは医療現場で普及している、磁気共鳴断層撮影装置(MRI)と共通する技術です。現在日本国内では5000以上の医療機関に導入されています。「なら量子コンピュータでもOKでは?」と思われる方もいらっしゃるでしょう。しかし、これは医療という社会資本とも言うべき分野です。そのコストを支えているのは、健康保険であり、様々な補助金です。金持ちだけが享受できる技術であってはならない。だから社会保険や税金が投入されている訳です。計算機に社会保険を適用する愚かな国家は世界中に何処探してもいません。ただし、21世紀のテクノロジーにおいては、液体窒素を使用する「高温超電導」もあり、これは液体ヘリウム(-269℃)に対して、液体窒素(-196℃)で超電導現象を発現できるもので、ほぼ実用化段階にきています。

※超電導技術に関しては、超電導技術の将来展望 | 三菱総合研究所(MRI)を参照。

 それにしては、コストにうるさいはずの私企業グーグルがなぜ今回それを採用しないかと言えば、量子コンピュータという技術が非常に不安定で制御しにくい、物質の《量子》状態を対象とするもので、ある意味繊細なテクノロジーだからです。超電導送電ケーブルであれば、運用時間の中で、極少数回、短時間のエラーがあってもそのターミナルで致命的な事故になる確率は低いでしょう。将来的には、例えば、MRIならば「治療」ではなく「検査」なので、高温超電導の送電ケーブルの端末にあってもよさそうです。

 しかし、量子コンピュータが要求する技術としての安定性はそれでは実現できないから、パイロットプラントとしては、今回グーグルは、高コストの技術を使わざるを得ない、と解釈できます。

 ところが、その一方で、World without oil も着々と近づいています。最悪(最速?)の場合、2040年頃からはっきりそのネガティブなダメージが人類社会を襲う可能性もあります。ハイテクの類を一切合切否定するのもどうかとは思いますが、いまの人類が達成したハイテクは、その技術の根底に、easy oil、cheap oil が大前提として存在する代物です。従いまして、World without oil と High technology は本質的に相性が悪いのは否定しようもないと私は考えます。

 人類で最も「頭の良い」人々には、もう少し real な方面へその貴重な resources を使ってもらいたいと思います。もし彼らにおける《合理性》が短期で、ミクロなものに偏りがちなのであれば、彼らの意見に関しては慎重な篩にかける必要があるでしょう。長期で、マクロな方向の《よりましな合理性》は、《智慧》や《叡智》いうべきものです。そこには、人間という生き物の有せざるを得ない「情念」やある種の「反合理性」をも含んだものであるはずです。その部分が欠けてしまいがちだからこそ、いまの人類の苦境があるのですから、いわゆる「哲学」や「思想」を「勉強」すれば光明が開けるとも思えません。より多くの人が、人類文明1万年の《失敗》を寛容な眼から《教訓》としてを読み取る、という歴史的感性が大切なように思います。「寛容な眼」と言ったのは、所詮、己にも「情念」や「反合理性」が潜在するからです。迂遠にすぎるでしょうか。破局を実際に迎えないと動かないのが「ひと」なのであれば悲しいのですが。

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2019年10月28日 (月)

AI & Quantum Computer vs. Children?

 先週、米Googleが、量子コンピュータの実用実験に成功した、とのニュースがネットの世界を駆け巡りました。すわ、シンギュラリティ(singularity)到来か、と早合点した方もいらっしゃるかも知れません。

 何しろ、スパコンが1万年かかる計算を3分で解いた、のですから。それは凄いことではあります。巡回セールスマン問題や、RSA暗号解読(素数を利用したネット上の暗号)なども、チャッチャと解けてしまう可能性が出てきたことを意味するのでしょう。

スパコンで1万年分の計算、3分で Google「量子超越」  :日本経済新聞

 すると昨今話題の、AI(Artificial Intelligence)に「負けて」しまう子どもたちの行く末はどうなるのでしょうか。

 《AI vs. こども》の問題を提起された数学者新井紀子氏は、AIのパワーがひとを上回ることを懸念しては、実はいません。「シンギュラリティは来ない」し、「AIはひとを上回れない」とそのご著書で断言しています。新井氏の懸念は、むしろ「大したことはないAIより劣る」いまの子どもたちの読解力、の実態に危機感を抱かれています。この点につきましては、別記事で新井氏の二著の書評を当blogにポストする予定ですので、その際に詳論します。
【2019年ビジネス書大賞 大賞】AI vs. 教科書が読めない子どもたち
AIに負けない子どもを育てる

 ここでは、むしろ量子コンピュータやAIに関する別の問題点を指摘しておきます。それは、それらの電気代です。

◆スパコンの電気代
 スパコン「京」のメーカー富士通のサイトにスパコンのQ&Aがありました。
スーパーコンピュータ「京」の消費電力はどれくらいですか? : 富士通
 そちらによりますと、「京」の消費電力は約3万世帯分に相当するそうです。ただし、それでも「電力あたりの性能は世界のスーパーコンピュータの中でもトップクラス」とのこと。
 だとすれば、電力で運転される、計算マシンとしての量子コンピュータ( Quantum Computer)は、そもそも演算を安定して制御するのが技術的にかなり難しく、ましてや研究用のプロトタイプでは、技術的に成熟したマシンであるスパコンに比べれば、単位当たりの電力消費量はかなりかかっているだろうと思われます。技術的に安定するまで少なくとも20年ほどはかかるらしいので、その開発途上でも電力はかなり消費せざるを得ません。

◆AIの電気代
 AIはAIで、かなり電力を食います。MIT Technology Reviewのサイトの、
世界の消費電力量の10%がAIになる日」はやってくるか?」によれば、
「材料やチップの製造、設計に大きなイノベーションがなければ、2025年までにはデータセンターの人工知能(AI)ワークロードが世界の電力使用量の10分の1を占めるようになる可能性がある」と懸念している専門家もいます。

◆after Peak Oil のリードタイム
 世界最大の超巨大油田である、サウジのガワール(Ghawar)油田は、1950年に生産開始されてから、Peak oil は1980年に来ており、既にピークから40年経過しています。それでも日量500万バレルは維持していると市場関係者は見ていました。
 しかし、サウジアラビアの国営石油会社サウジアラムコが2019年4月1日に発表した債券目論見書によれば、ガワール油田の生産能力は日量最大380万バレルと発表されていまして、生産能力が15年前にくらべ1/4減産となっています。
サウジアラムコ、世界最大油田の「驚くほど低い」生産能力が判明 - Bloomberg
 油田の石油生産推移の標準モデルでは、生産開始からピークまでの期間の、3倍の期間が生産安定期でピークアウトし、その後急激に減産し始め、ピーク生産の半分くらいになると、ほぼ生産終了までの半分の期間経過、となります。ガワール油田は、モデルから推測すると2040までに、ピーク生産の半分となる可能性があります。
Peak oil とはなにか: 本に溺れたい
 世界最大の産油国サウジアラビアの最大油田生産能力が、ピーク時の半分をあと20年で迎えるなら、残りの油井は推して知るべしで、「after Peak Oil」どころか、私の目の黒いうちに「World without Oil」が来てしまう、ことも覚悟して備えなくてはならないでしょう。
 
◆「問題」の焦点
 「World without Oil」では、量子コンピュータはおろか、AIにしても無尽蔵に使える保証はどこにもないのではないか、というのが私の予想です。
 というのも、現在の地球における人口支持力は最大80億人程度で、それは石油を無尽蔵に使える農業を前提に想定している数値ですから、今世紀半ばぐらいまでに、この数値は急激に低下していくリスクがあるからです。

 今後ますます希少化、高価格化する oil をコンピュータやネット社会を維持することに優先的に振り向けることは事実上困難でしょう。その意味では、「AI vs. こどもたち」問題は成立しないかも知れませんが、それ以上の深刻な問題に子どもたちは直面せざるを得ないのではないかと思われます。

(2)へ続く

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2019年8月31日 (土)

アマゾン熱帯雨林はO2を純生産していない(南米アマゾン熱帯雨林火災〔2〕)

 さて、一つ前の記事でも申し上げましたように、アマゾンの熱帯雨林が「地球の肺」とか、「地球の酸素の20%を生産」とかいった表現は、正確ではありません。そこで簡単な謎解きを。

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2019年6月22日 (土)

松田卓也教授の最終定理

「飛行機がなぜ飛ぶか」分からないって本当?:間違った説明や風説はなぜ広がるのか/日経ビジネス電子版

というインタビュー記事に、松田卓也〔天体物理学/流体力学〕神戸大学名誉教授が《発見》された深遠なる定理が述べられています。

最終定理「人間には理性は無い」

 より詳しく言うと、以下のようになります。

続きを読む "松田卓也教授の最終定理 "

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2019年2月 5日 (火)

被造物creatures は造物主体creator を超越できない

 被造物creatures は造物主体creator を超越できません。なぜなら、造物主体creatorにとり、自己の存在様式が、彼の力能そのものだからです。

続きを読む "被造物creatures は造物主体creator を超越できない"

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