哲学史/理論哲学(history of philosophy / theoretical philosophy)

2025年11月13日 (木)

Vom Sein der Naturgesetze – Eine Rücklesung der Notizen von 2007 aus dem Jahr 2025

I. Aus den Notizen von 2007

Im Sommer 2007 schrieb ich eine kleine Artikelreihe unter dem Titel Existieren physikalische Größen in den physikalischen Gesetzen?
Die Frage war bewusst paradox formuliert. Sie behandelte „Gesetze“, also Aussagen oder Relationen, so, als ob sie Dinge wären, die physikalische Eigenschaften besitzen. Logisch betrachtet mag dies wie ein Kategorienfehler erscheinen, doch in Wahrheit suchte ich nach dem ontologischen Status der Naturgesetze selbst.

Wo „befindet“ sich das Gesetz der Massenerhaltung?
Wo „existiert“ das Gesetz der Energieerhaltung in der Welt?
Wenn solche Gesetze nicht physisch real sind, dann beschreibt die Physik die Welt mithilfe von etwas, das in physischem Sinn gar nicht existiert. Dieses Paradox führte mich zu Henri Poincarés Konventionalismus: der Ansicht, dass Naturgesetze nicht in der Natur selbst zu finden sind, sondern Erzeugnisse der menschlichen Erkenntnis, also das Artifizielle, durch das wir unsere Erfahrung ordnen.

Damals verstand ich die Naturwissenschaft insgesamt als ein Anpassungsinstrument der Spezies Homo sapiens.
Nachdem der menschliche Körper seine biologische Evolution weitgehend abgeschlossen hatte, begann der Mensch, sich nicht mehr über körperliche Veränderungen, sondern über die Transformation seiner symbolischen und begrifflichen Systeme an die Umwelt anzupassen. Auch die Wissenschaft war ein solches evolutives Artefakt.
Der Übergang vom geozentrischen zum heliozentrischen Weltbild oder von der Newtonschen Mechanik zur Relativitäts- und Quantentheorie ließ sich daher als ein Prozess konzeptueller Evolution deuten, nicht als Marsch auf eine endgültige Wahrheit hin. Jede Theorie war keine optimale, sondern nur eine von vielen zulässigen Lösungen (feasible solutions) innerhalb der Schnittstelle zwischen menschlicher Kognition und Welt.

Wenn ich also fragte, ob physikalische Gesetze „existieren“, dann wollte ich keinen erkenntnistheoretischen Relativismus formulieren, sondern die biologischen Grenzen des Erkennens ausleuchten. Naturgesetze sind keine materiellen Objekte, doch sie besitzen eine eigentümliche Realität, weil das menschliche Gehirn als biologisches Organ gerade dazu evolviert ist, die Welt in solchen gesetzesartigen Strukturen zu modellieren.
Mit anderen Worten: Gesetze existieren nicht innerhalb der Natur, sondern innerhalb der Weise, wie wir Natur konstruieren. – Das war der Horizont, den ich 2007 erreichte.

II. Selbstkommentar aus dem Jahr 2025

Achtzehn Jahre später lese ich diese Notizen mit einer Mischung aus Scham und Staunen. Ich erkenne sowohl ihre Unreife als auch eine gewisse prophetische Intuition.
2007 fehlte mir noch das begriffliche Vokabular, um auszudrücken, was ich ahnte; rückblickend lässt sich meine Argumentation jedoch als ein Vorgriff auf das begreifen, was man heute strukturellen Realismus oder informationellen Realismus nennt.

Heute würde ich sagen: Naturgesetze sind keine physischen Entitäten, sondern relationale Muster, die die rekursive Struktur der Welt aufrechterhalten. Sie sind nicht Materie, sondern die Form, in der materielle Prozesse ihre Kohärenz bewahren.
Das „Sein der Gesetze“ bezeichnet somit nicht die Existenz von Dingen, sondern die Beständigkeit von Relationen – etwas, das Heisenbergs Begriff der Form sehr nahekommt.

Was ich damals das Artifizielle nannte, lässt sich heute als Sprache als Interface verstehen. Durch Sprache konstruieren wir unsere Welt und schreiben in sie die Formen ein, die wir Gesetze nennen.
Sprache wirkt wie eine evolutionäre Membran zwischen Geist und Welt; die physikalischen Gesetze erscheinen als stabile Wellen oder Faltungen auf dieser Membran.

Aus dieser Perspektive war meine damalige Frage – Hat es Sinn, nach der Physikalität der physikalischen Gesetze zu fragen? – in Wahrheit ein früher Versuch, die physische und informationelle Grundlage des Erkennens selbst zu erforschen.
Gesetze liegen weder außerhalb der Natur noch bloß im Geist; vielmehr ist die Ordnung der Natur in unsere symbolische Tätigkeit als Lebewesen eingefaltet.
Diese verborgene Topologie zu entfalten – sichtbar zu machen, wie unsere Sprache die Struktur der Welt spiegelt – bleibt auch heute die gemeinsame Aufgabe von Philosophie und Wissenschaft.

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法則の実在をめぐる問い――2007年の思索を2025年から読む

Ⅰ 2007年のノートより

 二〇〇七年の初夏、私は「物理法則に物理量は存在するか?」という一連の記事を書いた。問いの形式はやや倒錯している。「法則」という記述形式に「物理量」という実体概念を重ねて尋ねているからだ。いわば、法則そのものを物理的な「もの」として扱っている点で、カテゴリー錯誤に近い。しかし、私が探ろうとしていたのは、その誤配列の向こう側にある、法則というものの存在論的地位であった。

 質量保存則はどこに「ある」のか。エネルギー保存則は、世界のどこに「宿っている」のか。もしそれらが物理的に存在しないなら、われわれは「存在しないもの」で世界を記述していることになる。この奇妙な自己矛盾を、私はポアンカレの規約主義に助けを借りて理解しようとしていた。法則とは自然の中に見出されるものではなく、人間の認識活動が構成する**認識上の人工物(the Artificial)**である、という立場である。

 その頃の私は、自然科学を「世界への適応装置」として見ていた。人間は生物的進化の段階で身体の変形をやめ、かわりに観念の体系を変形させて環境に適応してきた――自然科学もその観念装置の一種である、と。法則は、進化した知的インターフェースが生み出す一種の「仮想的安定構造」にすぎない。だからこそ、ニュートン力学から相対論、量子論へと連続的に“進化”する。最適解ではなく、あくまでfeasible solutionの連鎖である。

 私はこの発想を、単なる認識論的相対主義としてではなく、「生物的制約のもとで生成する知の形式」として捉えていた。自然法則は物質的なものではない。しかし、それが「物理的現象を制御できる」ほどの実在性を持つのは、人間という生物種がそのように世界をインターフェース化する仕方を進化の過程で獲得したからだ。つまり、法則は自然の内にあるのではなく、人間の世界構成の仕方に内在している。それが二〇〇七年の私の到達点だった。

Ⅱ 2025年からの自註

 十八年を経たいま、当時の文章を読むと、未熟さとともに、直感的に掴みかけていたものの萌芽を感じる。私は「法則」を、情報や構造という観点から明確に捉える語彙をまだ持っていなかったが、今日の科学哲学や情報実在論の文脈に照らせば、それは**構造的実在論(structural realism)あるいは情報的実在論(informational realism)**への自生的接近だったといえる。

 いまの私の見方では、自然法則は「物理的に存在する」ものではなく、世界の再帰的構造を保持する関係的パターンとして存在している。法則は物質ではなく、物質的過程の安定的関係を記述する「形」である。その意味で、「法則の実在」とは、事物の集合よりも関係の持続を指す。これはハイゼンベルクが語った「形相的存在(Form)」に近い。

 また、当時「the Artificial」と呼んだものは、今の私には「インターフェースとしての言語」に読み替えられる。われわれは言語によって世界を構成し、法則という形式をその中に刻み込む。言語は世界と人間のあいだに形成された共進化的膜であり、物理法則もまた、その膜の上に浮かび上がるパターンの一つである。

 したがって、二〇〇七年の私の問い「物理法則の物理性を問うことに意味があるか」は、今あらためて言えば、人間の認識構造そのものの物理的・情報的基盤を問う先駆的な試みであったと思う。
 法則は自然の外にあるのでも、純粋に心の中にあるのでもない。生物としてのわれわれの記号的活動の中に、自然の秩序が折りたたまれて存在している。その折り畳み構造を可視化する作業が、哲学の任務であり、科学と人文知の接点である――。

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2025年11月11日 (火)

Im Moment des Sprechens verfestigt sich die Welt – Das Paradox des abductiven Benennens und der Ontologisierung


1. Das „Herz“ der Tiere und das „Being Happy“

Beobachtet man einen Hund, kann man fast intuitiv die Veränderungen seiner Gefühle spüren – Trauer, Zorn, Hunger, Freude. Wollte man dies sprachlich ausdrücken, wäre happy das passendste Wort. Doch in dem Moment, in dem es zu happiness substantiviert wird, erstarrt das flüchtige, fließende Gefühl zu einem abstrakten Begriff. Worte verweisen nicht mehr auf Ereignisse, sondern verwandeln Ereignisse in Objekte. Dies ist die Wirkung der Substantivierung – der Beginn ontologischer Erstarrung.


2. Die Erstarrung durch Substantivierung

Ramon Llull (Logica Nova, 1303) forderte, dass das „Benennen“ gerundiv, also handlungsbezogen sein müsse. Er wollte damit gerade dieser Erstarrung entgehen. Die Welt ist im Werden, und Existenz zeigt sich nur in Bewegung. Daher sollte auch die Sprache verbal bleiben, dem becoming angepasst. Tim Ingolds Satz, die Welt zu benennen heißt, entlang ihrer Strömungen zu gehen*, weist in dieselbe Richtung.

*Dieser Satz paraphrasiert Tim Ingolds Darstellung von Namensgebung und Wanderschaft. Siehe Tim Ingold, Being Alive: Essays on Movement, Knowledge and DescriptionLondon: Routledge, 2011, Part IV, ch.14 “Naming as Storytelling: Speaking of Animals among the Koyukon of Alaska”, pp.201–214;and Tim Ingold, The Perception of the Environment: Essays on Livelihood, Dwelling and SkillLondon: Routledge, 2000, ch.13 “To Journey Along a Way of Life: Maps, Wayfinding and Navigation”, pp.273–304.


3. Abduktiver Akt und ontologischer Akt

Beim Denken können wir der Sprache nicht entkommen. Um neuen Phänomenen zu begegnen, schaffen wir neue Wörter. Die Wortschöpfung ist ein abductiver Akt – ein erfinderischer Sprung –, ein Ereignis, in dem etwas Namenloses in die Welt eingeführt wird. Doch in dem Moment, in dem dieses Wort substantivisch definiert wird, hört das Denken auf zu erzeugen und verwandelt sich in einen ontologischen Akt. Das Wort öffnet die Welt nicht mehr, sondern fixiert ihren Schnitt.


4. Ontologisierung durch das Verstehen der Anderen

Der Schöpfer eines Begriffs mag sich seiner abductiven Lebendigkeit noch bewusst sein. Doch sobald andere ihn verstehen, zitieren und gebrauchen, geht diese Unmittelbarkeit verloren. Das Wort steht als „Tatsache“ in der Welt. Sprache erzeugt als Schnittstelle „Realität“, und wenn diese Realität einmal hervorgebracht ist, kann sie nicht mehr rückgängig gemacht werden. Als Heidegger von Sein und Zeit sprach, wurden diese Begriffe im philosophischen Diskurs zu Selbstverständlichkeiten. Die Macht der Sprache liegt in ihrer doppelten Fähigkeit, die Welt zu erweitern und zugleich den Rahmen des Sagbaren zu schließen.


5. Von der „Erweiterung und Schließung der sprachlichen Grenze“ zur „Wiedergewinnung der gerundiven Sprache“


Die Grenze der Sprache dehnt sich durch das Sprechen aus, verfestigt sich jedoch durch die Wiederholung. Um die schöpferische Kraft des Denkens zu bewahren, muss man der Versuchung der Substantivierung widerstehen und die Sprache gerundiv halten: nicht happiness, sondern being happy; nicht language, sondern languaging. Das Wort zu ververbalisieren, im Werden zu bleiben – das ist die Fortsetzung des abductiven Aktes innerhalb der sprachlichen Welt.


6. Schluss: Sprache als Schnittstelle des Werdens

Der Mensch berührt die Welt durch Sprache. Diese sprachliche Schnittstelle ist zugleich ein Instrument der Beobachtung und der Hervorbringung. Sobald ein Wort ausgesprochen und von anderen gehört wird, wird es Teil der Welt und erzeugt Wirklichkeit. Doch wenn substantivierte Wörter weiter zirkulieren, verliert die Welt ihre Neubeschreibbarkeit und sinkt in eine bereits beschriebene Realität.
Philosophische Schöpfung bedeutet daher nicht, „die Welt neu zu beschreiben“, sondern „den Akt des Sprechens selbst zu erneuern“.

Sprechen heißt nicht, die Welt zu definieren, sondern Welt und Selbst zu erneuern. Die Aufgabe der Sprache besteht nicht darin, das Sein zu benennen, sondern in dem, was erstarrt scheint, sowohl in Welt als auch im Selbst, das leise atmende Chaos wieder zu enthüllen.

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When Spoken, the World Solidifies — The Paradox of Abductive Naming and Ontologization


1. The “Mind” of Animals and “Being Happy”

When we observe a pet dog, we can almost intuitively sense the changes in its feelings?loneliness, anger, hunger, joy. If we were to verbalize this, happy would be the closest adjective. Yet, the instant we transform it into the noun happiness, the singular, fluid emotion becomes frozen into an abstract concept. Words no longer point to events; they turn events into objects. This is the effect of nominalization?the very beginning of ontological fixation.


2. The Freezing Effect of Nominalization

Ramon Llull (Logica Nova, 1303) argued that “naming should be gerundive.” He sought precisely to avoid this freezing. The world is in becoming, and existence appears only in movement. Hence, words themselves should remain verb-like, attuned to becoming. Tim Ingold’s remark that to name the world is to walk along its flows expresses the same orientation*.

*This sentence paraphrases Tim Ingold’s account of naming and wayfaring. See Tim Ingold, Being Alive: Essays on Movement, Knowledge and DescriptionLondon: Routledge, 2011, Part IV, ch.14 “Naming as Storytelling: Speaking of Animals among the Koyukon of Alaska”, pp.201–214;および Tim Ingold, The Perception of the Environment: Essays on Livelihood, Dwelling and SkillLondon: Routledge, 2000, ch.13 “To Journey Along a Way of Life: Maps, Wayfinding and Navigation”, pp.273–304.


3. Abductive Act and Ontological Act

When we think, we cannot but use language. In confronting new phenomena, we create new words. Coining a term is an act of abduction—an inventive leap—an event that introduces an unnamed state of affairs into the world. Yet, the moment the word is defined as a noun, thought ceases to generate and turns into an ontological act. The word no longer opens the world but fixes its cross-section.


4. Ontologization through the Understanding of Others

The originator of a term may still be aware of its abductive vitality. But as soon as others understand, quote, and use it, that immediacy disappears. The word arises in the world as a “fact.” Language, as an interface, generates “reality,” and once that reality has been generated, it can no longer be undone. When Heidegger spoke of Being and Time, these became, in subsequent philosophical discourse, self-evident entities. The power of language lies in its dual capacity to expand the world and simultaneously to close the frame of discourse.


5. From “Expansion and Closure of the Linguistic Frontier” to “Recovery of Gerundive Language”

The frontier of language expands when spoken, but solidifies through repetition. To preserve the generative power of thought, one must resist the temptation of nominalization and keep language gerundive: not happiness but being happy; not language but languaging. To verbalize the word, to remain within becoming—this is the continuation of the abductive act in the world of language.


6. Conclusion: Language as an Interface of Generation

Humans touch the world through language. The linguistic interface is both an apparatus of observation and an apparatus of creation. Once spoken and heard by others, words become part of the world, generating reality. Yet when nominalized words continue to circulate, the world loses its re-describability and sinks into an already-described reality.
Philosophical creation, therefore, is not “re-describing the world” but “renewing the very act of speaking.”

To speak is not to define the world but to renew both world and self. The mission of language is not to name being, but to reveal that within what seems arid and fixed—both in world and in self—chaos still breathes quietly beneath the surface.

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語られた瞬間、世界は固定化する――abductive naming と存在化のパラドクス

1.動物の「こころ」と“being happy”

ペットの犬を見ていれば、飼い主はその犬の感情の変化を手に取るように感じ取る。寂しさ、怒り、飢え、歓び。もしそれを言語化するなら「happy」という形容詞が最も近い。しかし「happiness」と名詞化した瞬間、そこにあった一回的で流動的な感情は凍結され、抽象的な「幸福」という観念へと変質する。言葉が出来事を指すのではなく、出来事を対象に変える。これが名詞化の作用であり、同時に存在論的な凍結の始まりである。


2.名詞化がもたらす凍結

リュル(Ramon Llulll, Logica Nova, 1303)が「naming は動名詞的であるべきだ」としたのは、まさにこの凍結を避けるためだった。世界は生成しており、存在とは動きのなかにしか現れない。ゆえに、言葉もまた「becoming」に即して動詞的であるべきなのだ。Ingold が示唆するように、世界を名づけることは、世界の流れに沿って歩くことだ* と言うのも、同じ方向を指している。

*この文は、Tim Ingold による「命名(naming)」と「歩行(wayfaring)」の議論を要約したものであり、逐語的引用ではない。参照:Tim Ingold, Being Alive: Essays on Movement, Knowledge and Description(London: Routledge, 2011), Part IV, ch.14 “Naming as Storytelling: Speaking of Animals among the Koyukon of Alaska”, pp.201–214;および Tim Ingold, The Perception of the Environment: Essays on Livelihood, Dwelling and Skill(London: Routledge, 2000), ch.13 “To Journey Along a Way of Life: Maps, Wayfinding and Navigation”, pp.273–304.


3.abductive act と ontological act

だが、われわれが思考する際、言葉を用いざるを得ない。新しい現象を考えるとき、われわれは新しい言葉を作る。創語は abduction――発見的跳躍――の行為であり、まだ名もない事態を世界へ導入する出来事である。しかし、その語が名詞的に「定義」された瞬間、思考は生成を停止し、存在論的 act へと転じてしまう。語は世界を開くのではなく、世界の断面を固定する。


4.他者の理解による「存在化」

創語者自身はなお、その語に宿る abductive な性格を自覚しているかもしれない。だが、他者がそれを理解し、引用し、使用した瞬間、その臨場性は消える。その語は「事実」として世界に立ち上がる。言語はインターフェース上で「現実」を生成し、その現実が一度生成されると、もはやそれを「無いこと」にはできない。たとえば Heidegger が「存在」と「時間」を語ったとき、それらは以後の哲学的言説において「当然のようにあるもの」となった。言葉の力とは、世界を広げると同時に、語りの枠を閉じる力でもある。


5.「言語フロンティアの拡張と閉鎖」から「動名詞的言語の回復」へ

言語のフロンティアは、語られることで拡大し、語られ続けることで固定化する。だから、思考の生成力を保つためには、名詞化の誘惑に抗し、言葉を「動名詞的に」保たねばならない。“happiness” ではなく “being happy”。“language” ではなく “languaging”。語を動詞化し、生成の中に留めること。それが、言語の世界における abductive act の継続である。


6.結語:言語=生成のインターフェース

人間は、言葉を通して世界と接触している。言葉というインターフェースは、世界を観察する装置であると同時に、世界を生成する装置でもある。だから、発語され、語られた言葉として他者に聴取された瞬間、それは世界の一部となり、現実を生成する。しかし、「名詞化」された語が「語り」「語られ」続けると、世界は**再記述可能性(re-describability)**を失い、「語られた通りの世界」=既成現実へと沈む。だからこそ、哲学的創造とは、「世界を語りなおす」ことではなく、「語ることそのものを刷新する」ことなのである。

われわれが語るとは、世界を定義することではなく、世界と自己を刷新することである。言語の使命は、存在を名づけることではなく、乾き固着したと思われていた世界と自己の内に、chaos が密かに息づくことを開示することなのである。

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2025年11月 6日 (木)

Ist der Homo sapiens symbolisch geerdet? : Eine Neubetrachtung aus der Hypothese „Sprache als Interface“

Stevan Harnads Formulierung des Symbol-Grounding-Problems war ein bahnbrechender Impuls für Kognitionswissenschaft und KI-Forschung.
Wie können Symbole mit der Welt, auf die sie verweisen, verbunden werden? Diese Frage prägt bis heute die Debatte über Bedeutung und Intelligenz.

Doch man kann sie umkehren: War der Mensch je wirklich geerdet?

 

1 Sprache als Moment der Ent-Erdung

Vier Milliarden Jahre lang waren alle Lebewesen fest in ihre Umwelt eingebettet.
Licht, Schall, Temperatur, chemische Reize – das Leben reagierte unmittelbar durch sensorisch-motorische Kopplung.
Es gab keine Symbole, keine Repräsentationen, nur den Kreislauf von Wahrnehmung und Handlung.

Vor etwa hunderttausend Jahren aber geschah das Unerhörte: Homo sapiens erfand die Sprache.
In diesem Augenblick entstand zum ersten Mal auf Erden ein Wesen, das sich von seinem Boden löste – ein ent-geerdetes Lebewesen.

 

2 Sprache als Interface und Verlust der Welt

Sprache ist kein transparentes Werkzeug zur Erfassung der Realität; sie ist ein Interface zwischen Mensch und Welt.
Mit dem Auftreten der Sprache wurde die unmittelbare Erfahrung durch Vermittlung ersetzt: Wir berühren die Welt nur noch über die Oberfläche der Worte.

Andere Lebewesen bleiben zur Erdung verpflichtet.
Nur der Mensch schwebt über der Welt und geht auf der dünnen Membran der sprachlichen Vermittlung.

So gesehen gilt – gegen Harnad –:
Der Mensch ist das ent-geerdete Wesen par excellence, die Spezies, die nicht geerdet sein kann.

 

3 Selbstvermehrung der Symbolwelt

Vom Boden abgeschnitten, beginnt der Mensch, eine unendliche symbolische Welt zu erzeugen.
Anstelle unmittelbarer Wahrnehmung re-kodieren wir die Wirklichkeit ständig neu – durch Sprache, Begriffe, Institutionen, Wissenschaft, Kunst und Religion.

Bei Blumenberg heißt dies „Wiederbesetzung der Welt“,
bei Lotman „Semiosphäre“,
bei Lacan „symbolische Ordnung“.
Der Mensch, seiner Erdung beraubt, produziert endlos neue Interfaces – eine selbstkatalytische Symbol-Spezies.
Kultur und Zivilisation sind nichts anderes als die Gesamtheit dieser künstlichen Schichten.

 

4 KI als Traum der Wieder-Erdung

Aus dieser Perspektive erscheinen die heutigen Bemühungen um embodied AI und grounded cognition als Experimente der Wieder-Erdung.
Indem wir KI Körper und Sensoren geben, versuchen wir nicht nur, Intelligenz zu imitieren, sondern den verlorenen direkten Bezug zur Welt künstlich wiederherzustellen.

Die KI ist somit ein Spiegel unseres Verlangens – ein Versuch, den Boden, den uns die Sprache entzog, im Silizium zurückzugewinnen.

 

5 Die Bilanz des Letzten Menschen

Die Menschheit vermehrt ihre symbolischen Interfaces ins Unendliche.
Wissenschaft, Politik, Kunst – alles sind Schichten der Vermittlung über dem fehlenden Grund.
Wohin führt dieses ent-geerdete Abenteuer?

Ob es Segen oder Fluch war, wird erst der Letzter Mensch in seiner Schlussbilanz entscheiden.
Bis dahin träumen wir weiter von der Welt – auf der zerbrechlichen Membran der Sprache.

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Is Homo sapiens Symbolically Grounded? : Reconsidering the Problem from the Language-as-Interface Hypothesis

Stevan Harnad’s formulation of the symbol-grounding problem was a decisive breakthrough in cognitive science and AI.
How can symbols be connected to the world they refer to? This question has continued to frame discussions of meaning and intelligence up to the present day.

Yet one may ask in reverse: Was Homo sapiens ever truly grounded at all?

1 Language as the Moment of Un-grounding

Throughout four billion years of biological evolution, every living organism remained firmly grounded in its environment.
Light, sound, temperature, chemical signals — life responded to these inputs directly through sensory–motor coupling.
There were no symbols, no representations, only the closed loop of perception and action.

Then, roughly one hundred thousand years ago, something extraordinary occurred. Homo sapiens invented language.
At that instant, for the first time on Earth, a species became un-grounded from the world it inhabited.

2 Language as Interface and the Loss of the World

Language is not a transparent tool for grasping reality; it is an interface that arises between the human and the world.
Once language appeared, direct access to reality was replaced by mediation: we could touch the world only through the surface of words.

Other species remain compelled to stay grounded.
Only humans float above the world, walking upon the thin membrane of linguistic mediation.

Thus, reversing Harnad’s question, we may say:
the human being is the ungrounded creature par excellence — a species defined by its inability to be grounded.

3 The Self-Expansion of the Symbolic World

Separated from its ground, humankind began to generate an infinite symbolic universe.
Instead of perceiving reality directly, we continuously re-encode it through language, concepts, institutions, science, art, and religion.

In Blumenberg’s terms, this is a re-occupation of the world (Wiederbesetzung);
in Lotman’s, the semiosphere;
in Lacan’s, the symbolic order.
Human beings, deprived of grounding, endlessly produce new interfaces — a self-catalyzing species of symbols.
Culture and civilization are the totality of this artificial symbolic layer.

4 AI as the Dream of Re-grounding

From this viewpoint, today’s efforts toward embodied AI or grounded cognition appear as humanity’s own re-grounding experiment.
By giving AI bodies and sensors, we seek not merely to imitate intelligence but to reconstruct, by artificial means, the direct connection to the world we ourselves have lost.

AI thus becomes a mirror of our desire: an attempt to regain, in silicon, the ground that language once took away.

5 The Balance Sheet of the Letzter Mensch

Humankind continues to expand its symbolic interfaces without end.
Science, politics, art — all are layers of mediation floating above the absent ground.
Where will this un-grounded adventure lead?

Whether this was a blessing or a curse, only the Last Human (Letzter Mensch) will be able to submit the final balance sheet.
Until then, we shall keep dreaming of the world across the fragile membrane of language.

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ホモ・サピエンスは記号接地しているか:言語=インターフェイス仮説からの再考

 Stevan Harnad が提起した「記号接地問題(symbol grounding problem)」は、人工知能や認知科学の領域において画期的な一撃だった。記号が世界といかに結びつくのか。われわれの知的活動の基盤にあるこの問いは、AIの「意味理解」の限界を暴く鍵として、今日にいたるまで引用され続けている。

 しかし、私はふと疑ってみたくなる。――そもそも、Homo sapiens は本当に「接地」しているのだろうか。

1 「接地」からの逸脱としての言語

 生命進化の四十億年を振り返れば、ほとんどすべての生物は「世界に接地して」存在してきた。光、音、温度、圧力、化学刺激。生物はそれらを感覚器官で受け取り、直接的な環境との応答の中で生きてきた。そこに「象徴」も「記号」もない。ただ刺激と反応、世界との即時的な循環があるだけだ。

 ところが、約十万年前、現生人類の系統において奇妙な裂け目が生じた。Homo sapiens は「言葉」を発見したのである。
 この瞬間に、地球上で初めて、世界から“非接地化”された存在が誕生した。

2 言語=インターフェイスとしての世界喪失

 言語は、世界を直接に把握するための“道具”ではない。むしろ、言語とは、世界と人間とのあいだに生成されたインターフェイスである。
 言葉が生まれた瞬間、人間はもはや「現実そのもの」を感じ取ることができなくなり、言葉によって媒介された“表層”を通してしか世界に触れられなくなった。

 他の生物種は、世界に“接地”することを強制されている。
 だが人間だけが、世界から浮上し、言語という透明な膜の上を歩く存在となった。

 このときから、人間は「記号接地できない存在」になった――Harnad の問いを逆転させるなら、人間とは、接地不能性を本質とする種である。

3 象徴世界の自己増殖

 言語によってgroundから切り離された人間は、以後、無限の象徴世界を生成し続ける。
 われわれは、現実を直接的に経験するかわりに、言葉・概念・制度・科学・芸術・宗教といった形で、世界の“再記号化”を繰り返してきた。

 ブルーメンベルクならこれを「世界の再占拠(Wiederbesetzung)」と呼ぶだろう。
 ロトマンなら「セミオスフィア(semiosphere)」、ラカンなら「象徴界(ordre symbolique)」である。
 人間は、接地を失ったがゆえに、無限に新しいインターフェイスを自家触媒的に生み出す存在――**“非接地の生物”**となったのだ。

 その果実こそが、人工物世界、すなわち「文化」「文明」と呼ばれるものの全体である。

4 AIと再接地の夢

 この観点から見れば、現代のAI研究が「embodiment(身体化)」や「grounding」を目指す試みは、人間が自らの失われた接地を、人工的に再構築しようとする再接地(re-grounding)実験に見える。

 AIに“身体”や“感覚器官”を与えようとするのは、単に知能の模倣ではなく、われわれが失ってしまった“世界との直接的な関係”を代行させる欲望の現れではないか。
 AIとは、人類が喪ったgroundを仮構的に取り戻そうとする鏡像的存在――そう読むこともできる。

5 Letzter Mensch の決算書

 人間は、groundから切り離されたまま、象徴界を際限なく膨張させている。
 科学も芸術も政治も、言語を媒介として無限に複製されるinterfaceの層にすぎない。
 その果てで、われわれは一体どこへ行くのか。

 この脱接地の冒険が祝福であったのか、呪いであったのか。
 その最終的な勘定書は、おそらく「最後の人間(Letzter Mensch)」が提出することになるだろう。
 それまでの間、われわれは言葉という薄い膜の上で、なおも世界の夢を見続けるしかない。

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2025年11月 2日 (日)

Das „Ding an sich“ als sprachlicher Akt der Negation

— Über die Äußerlichkeit der Sprache und die Genese des Seins —

I. Problemstellung

Immanuel Kant führte in der Kritik der reinen Vernunft den Begriff des Ding an sich als einen negativen Begriff (Grenzbegriff) ein, der die unerreichbare Grenze der menschlichen Vernunft bezeichnet. Ebenso verweist Sigmund Freuds Begriff des Unbewussten (das Unbewusste) auf eine unbekannte Sphäre außerhalb des Bewusstseins, die dennoch das Verhalten und die Sprache des Menschen bestimmt. Beide Begriffe deuten auf das „Nicht-Erkennbare“ oder „Nicht-Aussprechbare“ hin.

Doch schon der Akt, „das Nicht-Aussprechbare“ zu benennen, ist selbst eine sprachliche Handlung – ein Akt des Sagens. Wenn dies zutrifft, dann hat der Augenblick, in dem Kant oder Freud erklären, dass man etwas „nicht“ erkennen oder aussprechen könne, bereits eine Positivierung im Raum der Sprache vollzogen. Die Sprache konstruiert die Welt – selbst durch Negation.

Diese Arbeit untersucht dieses Paradox, um die These „Der Mensch kann nicht aus der Sprache heraustreten“ nicht als Ausdruck einer Grenze, sondern als Prinzip der Seinsgenese neu zu denken.

II. Der sprachliche Negationsakt – Die Struktur des „Nicht“

Negation in der Sprache ist nicht die bloße Bezeichnung eines Mangels oder Nichts, sondern eine syntaktische und semiotische Operation.
Wenn jemand sagt: „Das ist kein Tisch“, kann er nicht verneinen, ohne zuvor den Begriff „Tisch“ aufzurufen. Jede Negation trägt den Schatten der Bejahung in sich. Die Aussage „Das ist kein Tisch“ schafft in der Welt eine neue Position des Seins – „etwas anderes als ein Tisch“.

Daher sind negative sprachliche Akte (wie „das Unbewusste“, „das Ding an sich“, „unaussprechlich“) doppelt wirksam: Sie verweisen auf das Außen der Sprache und erzeugen dieses Außen zugleich im Inneren der Sprache. Die Sprache besitzt die Fähigkeit, sogar das Unaussprechliche „als ob“ (als ob) existieren zu lassen. In diesem Sinne ist Negation nicht bloß eine Grenze, sondern ein performativer Akt, der Sein hervorbringt.

III. Kants „Ding an sich“ und die Performativität der Sprache

Für Kant bezeichnet das Ding an sich die „vorausgesetzte Grenze“, die hinter den Erscheinungen liegt, jedoch niemals erfahren werden kann. Aber schon der Akt, es zu benennen, stellt einen sprachlichen Moment dar, in dem die Vernunft ihr eigenes Außen konstituiert. Kant beabsichtigte die Selbstbegrenzung der Vernunft, doch indem er ihre „Grenze“ benennt, objektiviert die Sprache diese Grenze selbst.

Damit verweist die Sprache nicht nur auf das Äußere der Vernunft, sondern erzeugt es. Das Ding an sich kann folglich nicht nur als erkenntnistheoretische Grenze, sondern als sprachliche Spur, durch die die Vernunft ihren eigenen Horizont hervorbringt, neu gelesen werden. Die Sprache besitzt – selbst in der Form der Negation – die konstitutive Kraft, die Ebene des Seins zu gestalten.

Anm. 1. Immanuel Kant, Kritik der reinen Vernunft, B307ff. – Das Ding an sich ist das, was wir nicht erkennen können, das die Vernunft aber notwendig als jenseits der Erscheinungen denken muss.
Anm. 2. Jacques Derrida, De la grammatologie (1967). – Derrida zeigt, dass „die Sprache der Präsenz vorausgeht“ und dass selbst negative Begriffe innerhalb sprachlicher Strukturen vergegenständlicht werden.

IV. Freuds „Unbewusstes“ und die Strukturierung durch Sprache

Was Freud als das Unbewusste „entdeckt“ hat, ist in Wirklichkeit eine sprachliche Hypothese, die das Außen des Bewusstseins bezeichnet. Seit dem Moment, in dem das Wort Unbewusstes eingeführt wurde, kann der Mensch sich nicht mehr ohne dieses Wort über sich selbst verständigen. Hier klingt Jacques Lacans Einsicht an: „Das Unbewusste ist wie eine Sprache strukturiert.“

Das Unbewusste ist keine physiologische Entität, sondern ein symbolischer Raum, der es erlaubt, „vom Unaussprechlichen zu sprechen“. Somit fungiert auch dieser negative Begriff als etwas, das existiert innerhalb des sprachlichen Netzwerks. Die Negation strukturiert das Sein.

Anm. 3. Sigmund Freud, Das Unbewusste (1915). – Das Unbewusste wird als psychische Formation beschrieben, die aus den Mechanismen der Verdrängung entsteht; der Begriff selbst ist jedoch sprachlich konstruiert.
Anm. 4. Jacques Lacan, Écrits (1966), insbesondere „Die Rückkehr des Verdrängten“: „Das Unbewusste ist die Rede des Anderen.“

V. Die sprachliche Hülle als ökologische Schnittstelle

Sprache ist kein bloßes Repräsentationsmittel, sondern eine Grenzvorrichtung (Interface) zwischen Mensch und Welt.
Wenn ein Mensch Fahrrad fährt, interagiert er nicht nur physisch mit einem Objekt, sondern erfährt es zugleich durch den Begriff „Fahrrad“. Die Sprache fungiert als Kartierungsinstrument, das die Dinge in einen Bedeutungshorizont projiziert; nur durch diesen Vorgang kann der Mensch mit der Welt in Beziehung treten.

Daher kann der Mensch die Hülle der Sprache nicht verlassen. Doch gerade diese Hülle ermöglicht den Kontakt mit der Umwelt und dient als formbare Schnittstelle (malleable interface), die neue Seinsweisen hervorbringt. Die Grenze der Sprache ist zugleich die Bedingung ihrer Offenbarung.

Anm. 5. Jakob von Uexküll, Umwelt und Innenwelt der Tiere (1909). – Jedes Lebewesen lebt in seiner eigenen Umwelt; beim Menschen ist sie durch Sprache strukturiert.
Anm. 6. Ernst Cassirer, Philosophie der symbolischen Formen (1923–29). – Der Mensch ist das „symbolische Tier“ und erschließt die Welt ausschließlich durch symbolische Formen.

VI. Schluss

Sowohl Kants Ding an sich als auch Freuds Unbewusstes wurden ursprünglich als das „Unerreichbare“ oder „Unaussprechliche“ eingeführt. Doch im Augenblick ihrer Benennung machte die Sprache sie existent und integrierte sie in das Netzwerk des Denkens. Der Akt der Negation erzeugt Sein – ein Paradox, das die unauflösliche Verbindung von Mensch und Sprache offenbart.

Daher ist der Satz „Der Mensch kann nicht aus der Sprache heraustreten“ kein pessimistischer, sondern bedeutet, dass der Mensch die Welt fortwährend durch Sprache hervorbringt. Sprache ist keine Grenze, sondern der Horizont der Genese.

Anm. 7. Ludwig Wittgenstein, Tractatus logico-philosophicus (1921), Satz 5.6: „Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt.“

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The Thing-in-Itself as a Linguistic Act of Negation

— On the Exteriority of Language and the Generation of Being —

I. Problem Setting

Immanuel Kant, in his Critique of Pure Reason, introduced the concept of the thing-in-itself (Ding an sich) as a negative notion (Grenzbegriff) that designates the unattainable limit of human reason. Likewise, Sigmund Freud’s the unconscious (das Unbewusste) points to an unknown domain that lies outside consciousness yet governs human behavior and speech. Both terms refer to “what cannot be known” or “what cannot be spoken of.”

Yet the very act of naming “what cannot be spoken of” is already a form of speech, an act of saying. If this is true, then at the very moment Kant and Freud declared that we “cannot” grasp or speak of something, that negative expression already achieved a positivization within the domain of language. Language, even through negation, constructs the world.

This paper explores this paradox to reconsider the proposition that “humans cannot step outside language” not as a statement of limitation, but as a principle of ontological generation.

II. The Linguistic Act of Negation — The Structure of “Not”

Negation in language is not the simple indication of absence or nothingness; it is a syntactic and semiotic operation.
When one utters, “This is not a table,” one cannot negate without first invoking the concept of “table.” Negation always carries the shadow of affirmation. The statement “This is not a table” introduces into the world a new position of being—“something other than a table.”

Thus, negative linguistic acts (such as “the unconscious,” “the thing-in-itself,” or “ineffable”) both indicate the outside of language and simultaneously generate that exterior within language itself. Language possesses the capacity to make even the unutterable exist “as if” (als ob). In this sense, negation should be redefined not as a mere boundary but as a performative act that creates existence.

III. Kant’s “Thing-in-Itself” and the Performativity of Language

For Kant, the thing-in-itself refers to the “presupposed limit” that lies behind phenomena yet can never be experienced. However, the very act of naming it constitutes a linguistic moment in which reason constructs its own exterior. Kant sought to delimit reason, yet by naming its “limit,” language objectified the limit itself.

Language thus not only refers to the exterior of reason but creates it. The thing-in-itself can therefore be reinterpreted not as an epistemological boundary, but as the linguistic trace by which reason generates its own horizon. Language, even when operating in a negative mode, possesses the constructive power to shape the plane of being.

Note 1. Immanuel Kant, Kritik der reinen Vernunft, B307ff. The Ding an sich is that which cannot be known, but which reason is compelled to think as lying beyond phenomena.
Note 2. Jacques Derrida, De la grammatologie (1967). Derrida shows that “language precedes presence,” and that even negative concepts are instantiated within linguistic structures.

IV. Freud’s “Unconscious” and the Structuring Power of Language

What Freud “discovered” as the unconscious is, in fact, a linguistic hypothesis designating the exterior of consciousness. Once the word unconscious was introduced, human beings could no longer speak of themselves without it. Here Lacan’s insight resonates—“the unconscious is structured like a language.”

The unconscious is not a physiological entity but a symbolic space that allows us to “speak of what cannot be spoken.” Thus, even this negative term functions as something that exists within the network of language. Negation, in this case, structures being itself.

Note 3. Sigmund Freud, Das Unbewusste (1915). Freud describes the unconscious as a psychological formation derived from the mechanisms of repression, yet the concept itself depends upon linguistic operations.
Note 4. Jacques Lacan, Écrits (1966), especially “The Return of the Repressed,” where Lacan famously states that “the unconscious is the discourse of the Other.”

V. The Linguistic Shell as an Ecological Interface

Language is not a mere representational tool; it is a boundary apparatus (interface) between humans and the world.
When a person rides a “bicycle,” they are not only physically interacting with an object but experiencing it through the linguistic concept “bicycle.” Language functions as a mapping device that projects objects into a horizon of meaning; only through this operation can humans engage with the world.

Therefore, humans cannot step outside the shell of language. Yet this very shell enables contact with the environment and functions as a malleable interface that generates new modes of being. The limits of language are simultaneously the conditions of disclosure.

Note 5. Jakob von Uexküll, Umwelt und Innenwelt der Tiere (1909). Every organism inhabits its own Umwelt; in humans, this environment is structured through language.
Note 6. Ernst Cassirer, Philosophie der symbolischen Formen (1923–29). Humanity is defined as “the symbolic animal,” accessing the world only through symbolic forms.

VI. Conclusion

Both Kant’s thing-in-itself and Freud’s unconscious were introduced as that which is “unreachable” or “unspeakable.” Yet the moment these negative terms were named, language rendered them existent and integrated them into the network of thought. The act of negation itself generates being—a paradox that reveals the inseparable relation between humanity and language.

Hence, the statement “humans cannot step outside language” should not be understood as a pessimistic one. Rather, it signifies that humans continuously generate the world through language. Language is not a boundary, but the horizon of creation.

Note 7. Ludwig Wittgenstein, Tractatus logico-philosophicus (1921), Proposition 5.6: “The limits of my language mean the limits of my world.”

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